Unklare Rauchentwicklung in Maschinenhalle am Sportplatzweg.

So lautete am vergangenen Freitag um 18:37 Uhr das Einsatzstichwort für unsere Wehr.

Dort angekommen stelle sich die Lage folgendermaßen dar. Zwei Kinder haben an der Halle „gekokelt“ und diese damit in Brand gesetzt. Weiterhin wurden 3 Personen in der Halle vermutet. Schnell stelle sich heraus, dass es sich dabei um eine Einsatzübung handelt. Ausgearbeitet von unserem Atemschutzgerätewart André Mente sowie Alexander Lüdtke.

Zunächst galt es die Personen aus ihrer Lage zu befreien. Hierzu wurden zwei Trupps unter Atemschutz damit beauftragt die Menschenrettung durchzuführen. Im Laufe der Übung wurde gemeldet, dass sich nicht nur drei, sondern sechs Personen im Gebäude befanden. Somit wurden beide Trupps ausgetauscht und vier weitere Kammeraden setzen die Personensuche fort.

Doch wie so oft gingen auch noch andere Gefahren von der Einsatzstelle aus. Hier galt es ein Dieselfass auf der Rückseite gegen das Feuer abzuriegeln, sowie sich die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage stromlos zu setzen (natürlich nur theoretisch). Auch das Feuer konnten die PA-Trupps beim Absuchen nach den Vermissten entdecken und bekämpfen sowie Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich bringen.

Nach ca. einer Stunde wurden alle 6 Personen gefunden und gerettet. In der anschließenden Manöverkritik wurde nach einmal darauf eingegangen was gut und was schlecht läuft. Alles in allem zeigte sich Woltersdorfs Ortsbrandmeister Michael Keller doch zufrieden über den Verlauf der Übung, insbesondere über die hohe Beteiligung der Feuerwehrleute.

Ein besonderer Dank gilt Ralf Dreblow, sowie dem Lohnunternehmen Marco Meyer aus Bösel die uns die Halle zur Verfügung stellten.

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